Ein Hoffnungsschimmer

Beihervorragenden äusseren Bedingungen, besuchte doch eine ansehnliche Kulisse dieBegegnung zweier Mannschaften, mit doch recht unterschiedlichen Zielen. DieGäste in einem relativ gesicherten Mittelfeld, unsere Mannschaft mit einigendoch besorgniserregenden Sorgen um den Erhalt der Liga.

 

BevorSchiedsrichter Lauber das Spiel freigab, ehrte Co-Präsident und Sportchef ValonKameraj zusammen mit Sandra Montanaro drei verdienstvolle Spieler. EgzonRamadani mit 150 Einsätzen, Stefano Geri und Bojan Malbasic mit je 100,notabene natürlich alle im Fanionteam, erhielten unter dem verdienten Applausder Zuschauer ein Präsent.
Umrahmtwurde dieser feierliche Akt durch ein paar kernige Worte des Schreibenden.

 

DieHausherren begannen diese Partie sehr vorsichtig. Die Devise: ja keine Fehlermachen.

 

Sie hattenaber nach drei Minuten sehr viel Glück, dass ein Rettungsversuch von Beganovicbeinahe schiefging. Der Lob von Martinovic ging äusserst knapp daneben. DieGäste bestimmten groß mehrheitlich die Gangart, aber ohne richtig gefährlich zuwerden. Die Gelb-Schwarzen waren bemüht, in die gegnerische Box zu kommen.

 

In der 27.Minute fasste sich Berisha von der rechten Seite ein Herz. Sein doch rechtdiagonal abgefeuerter Schuss schlug für Torhüter Kasanga unhaltbar zumvielumjubelten Führungstreffer ins Netz ein. Im wahrsten Sinne des Wortes einPrachttreffer. Mit diesem Tor wurde unser Team selbstbewusster und ging so mitdiesem Resultat in die Pause und in den Schatten.

 

Die zweiteHalbzeit war knappe zwei Minuten alt. Mit einer Glanzparade verhinderteBeganovic den Ausgleich. Simic scheiterte am hervorragend reagierenden Hüter.Mit diversen Wechseln auf beiden Seiten versuchten beide Staffs, frischen Windins Spiel freizugeben. Wieder war es unser Keeper, der den Ausgleichverhinderte. Dieses Mal war es Martinovic, der ungläubig den Kopf schüttelte.

 

Dann aufder Gegenseite ein Eckball von links, getreten von Hunlede. Dieser fand mit demeingewechselten Garcia einen Abnehmer, und das zweite Tor war Tatsache. Es kamsieben Umdrehungen später noch besser. Beganovic lancierte mit einem weitenAbschlag auf der rechten Seite den lauernden Hunlede. Dieser liess sich dieseMöglichkeit nicht nehmen und erzielte eiskalt das 3:0.

 

Garciahatte kurz vor Schluss noch das vierte Tor auf dem Fuss. Kasanga verhinderteSchlimmeres. Nach einer 4-minütigen Nachspielzeit ertönte durch SchiedsrichterLauber der Schlusspfiff.

 

EndresultatFC Emmenbrücke – FC Rothrist 3:0 (1:0)

 

Fazit:

Der ersteSieg in der Rückrunde, der unserem Team sicher neue Hoffnung, Energie und auchdem gebeutelten Selbstvertrauen gibt. Ein Erfolg auch mit Köpfchen durch einekluge Strategie der Verantwortlichen. Natürlich brauchte es dazu einegeschlossene Mannschaftsleistung und auch das nötige «Schlachtenglück». Dieseszeigte sich auch darin, dass unsere Mannschaft das erste Mal ohne eine gelbeKarte durch ein Spiel kam.

UnserGegner war der stark erwartete Gegner, der keinesfalls nach Emmenbrückegekommen ist, um zu verlieren. Sie wollten gewinnen und sie waren absolut nichtdie schlechtere Mannschaft, wie es das Resultat vermuten liess.

 

Für dieGersagler geht es Schlag auf Schlag weiter. Jede Begegnung ist wie im Cup:gewinnen. Dies ist natürlich einfacher gesagt als getan. Bleiben wir aberzuversichtlich und unterstützen sie nach Kräften. Sie haben es verdient.

 

Vorschau:

SA09.05.2026, 18.00 Uhr FC Ibach – FC Emmenbrücke, Wintersried-Hauptspielfeld

SA16.05.2026, 18.00 Uhr FC Emmenbrücke – FC Klingnau, Stadion Gersag

DO21.05.2026, 20.00 Uhr SC Cham II – FC Emmenbrücke, Eizmoos 1, Cham

 

Emmenbrücke,2. Mai 2026 / Urs Aregger